PVC-Boden: leicht zu reinigen und strapazierfähig

Ein PVC-Boden kann heutzutage durchaus eine ansprechende Optik haben. Außerdem ist er leicht zu reinigen, hygienisch und strapazierfähig. So erfreut er sich immer größerer Beliebtheit.

Heimwerker beziehungsweise Bauherren können mit einem PVC-Boden ihre Räume individuell gestalten, da die Böden in vielen Designvariationen und unterschiedlichsten Oberflächen angeboten werden. Beispielsweise ist ein PVC-Boden, der im Parkettlook designt ist, in Bezug auf die Optik mittlerweile kaum von einem echten Parkettboden zu unterscheiden. Wenn ein PVC-Boden voll verklebt werden soll, braucht man dafür Klebstoffe, die eine hohe Festigkeit und eine schnelle Anfangshaftung mit sich bringen. Diese Klebstoffe gibt es heutzutage schon lösungsmittelfrei zu kaufen, weshalb es kaum zu Geruchsbelästigungen kommt. Mit einem Zahnspachtel werden dann die Klebstoffe aufgetragen. Den entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien des Klebstoff-Herstellers entspricht die Größe und die Form der Zahnung der Spachtel. Passende Zahnspachteln werden bei vielen PVC-Böden bereits beigelegt.

Ein bis zwei Tage an das Raumklima anpassen sollten Bauherren beziehungsweise Heimwerker den Bodenbelag vor dem Verlegen. Während dieser Zeit sollte er bereits im entsprechenden Raum gelagert beziehungsweise ausgerollt sein. Beim Einlegen des Belages ins Kleberbett sollte man unbedingt ein Auge darauf werfen, dass keine Luft eingeschlossen ist. Durch Herausstreichen können hohl liegende Bereiche beseitigt werden, die man zuvor mittels Abklopfen identifiziert hat. Dass die Rückseite des Bodenbelags ausreichend mit Klebstoff bestrichen wird, ist sehr wichtig.

Ein umgedrehter Teppichrest kann beim gründlichen Andrücken als Hilfe benutzt werden. Der PVC-Belag sollte richtig fest gerieben und angedrückt werden. Durch gelegentliches Abziehen des Belags kann dies während des Verlegens überprüft werden. Der Handwerker kann in gewohnter Weise weiter verlegen, wenn die Rückseite ausreichend mit Klebstoff vernetzt ist. Der Zahnspachtel muss während des Verlegenes eventuell gegen einen neuen ausgetauscht werden, wenn zu wenig Kleber auf die Rückseite aufgetragen wurde. So wird wieder eine ausreichend hohe Klebstoffdicke gewährleistet. Bis zum endgültigen Abbinden des Klebstoffes können sich die Kopfenden immer noch nach oben biegen.