Wenn Kollegen die Firma verlassen, gibt es meist einen kleinen Umtrunk zum Abschied. Damit dieser nicht langweilig wird, kann man den Kollegen ein lustiges Abschiedsgedicht schreiben.
Bevor man lustige Abschiedsgedichte für Kollegen vorträgt, sollte man sich vergewissern, dass sie den Humor in den Gedichten auch vertragen. Das Verlassen des Arbeitsplatzes ist nicht immer ein Grund zur Freude. Daher gibt es viele Fettnäpfchen, in die man treten könnte. Am einfachsten ist die Situation, wenn jemand in den Ruhestand geht und sich darauf auch freut. In dieser Situation kann man auch Reime über kleinere Verfehlungen des Kollegen zum Besten geben. Wenn der Kollege dafür bekannt war, seine "Sitzungen" auf der Toilette mit einer Zeitschrift auszudehnen oder gerne morgens etwas später erschien, kann man darüber lustige Anekdoten erzählen. Solche Anekdoten wären allerdings nicht angebracht, wenn der Kollege nur den Arbeitsplatz wechselt und eventuell bereits neue Kollegen anwesend sind. Generell sollte man beachten, ob man mit den Geschichten Schaden anrichten könnte, dann sollte man sie auch nicht erzählen.
Auch persönliche Gefühle sollte man nicht verletzen. Wenn die morgendliche Verspätung durch privaten Stress verursacht wurde oder in einer Verfehlung sogar der Grund für eine Abmahnung lag, wühlt man diese Emotionen besser nicht wieder auf. Man sollte den Kollegen, der durch den Kakao gezogen werden soll, gut kennen. Wenn er selbst ein Witzbold ist, der gerne Scherze auf die Kosten anderer macht, kann man davon ausgehen, dass er auch selbst einstecken kann. Aber auch dann sollten Themen wie Gesundheit, Privatsphäre und negativer Stress ausgeklammert werden. Man sollte also in den Gebieten bleiben, über die man mit allen Kollegen sprechen kann. Wenn die Geschichte in Reimform präsentiert wird, wirkt sie auf die Zuhörer meist noch lustiger als sie ursprünglich war. Also lassen sich auch harmlose Anekdoten bei einem Firmenabschied gut erzählen, sodass niemand in seinen persönlichen Gefühlen verletzt wird.
30. August