Privatpersonen, die ihr Motorrad verkaufen möchten, können sich hierfür einen Motorrad-Kaufvertrag aus dem Internet besorgen. Dieser sollte natürlich rechtlich einwandfrei sein, damit er Gültigkeit hat.
In Deutschland sind alle zwischenmenschlichen Angelegenheiten durch Gesetze geregelt. Dies dient dem allgemeinen Frieden und außerdem dem Schutz des einzelnen Bürgers. Jede Tätigkeit kann aufgrund vorhandener Gesetzmäßigkeiten definiert und abschließend beurteilt werden. So sind nicht nur verbotene Handlungen als solche definiert und werden bei Erfüllung entsprechend sanktioniert, auch zivilrechtliche Forderungen werden z. B. durch Vereinbarungen näher betrachtet. Hierzu macht man sich den Gebrauch von Verträgen zunutze, die zuvor auf den individuellen Fall ausgerichtet wurden.
Derartige vertragliche Vereinbarungen gelten für alle möglichen Rechtsgeschäfte, die zwischen den Menschen durchführbar sind. Wer z. B. sein Motorrad veräußern möchte, sollte hierfür einen rechtlich passenden Motorrad-Kaufvertrag verwenden, um sich abzusichern. Einen solchen kann man selbst aufsetzen, dann sollte dieser allerdings den üblichen Gepflogenheiten entsprechend und vor allem rechtlich wasserdicht sein. Eine andere Option besteht darin, dass man sich einen Vordruck für solch einen Kaufvertrag besorgt. Man erhält diese bei jedem Rechtsanwalt, bestimmten Schutzzentralen für Verbraucher oder aber auch im Internet.
Ein ordnungsgemäß aufgesetzter Motorrad-Kaufvertrag sollte alle notwendigen Angaben enthalten, die für die Übereignung des jeweiligen Kraftfahrzeugs vonnöten sind. Dies ist neben den persönlichen Daten des Käufers und Verkäufers auch die genaue Bezeichnung des zu verkaufenden Motorrads. Hierbei sollte Wert auf die gesetzlich vorgegebene Beschreibung gelegt werden. Eine Seriennummer sollte ebenfalls erwähnt werden und auch eine umfassende Beschreibung der Maschine mit allen dazugehörigen Eigenschaften. Dies kann die Typbezeichnung ebenso sein wie der aktuelle Kilometerstand. Auch das Alter und das jeweilige Baujahr gehören mit dazu.
Den Motorrad-Kaufvertrag sollte man mit den Kopien sämtlicher Fahrzeugbescheinigungen aufheben, um im Zweifelsfall einen Beleg zur Hand haben zu können. Wer kein zusätzliches Geld für ein Vertragsformular ausgeben möchte, der sollte sich im Internet nach geeigneten Vordrucken umschauen.
22. Juni